Anonim

Heute werden bei der Geburt große Fußanomalien diagnostiziert. Einige kleinere Anomalien können jedoch im Jugendalter aufgedeckt werden. Was sind diese Zustände, wie kann man sie verhindern, behandeln?

Der hohle Fuß

Wie der Name schon sagt, gräbt der Fußgewölbe zu stark, das heißt, er ist zu gewölbt. Der Fuß unterliegt dann verschiedenen skelettalen und muskulären Deformationen: Der Spann ragt nach oben, die Zehen sind zu tief (fallender Fuß) und die Ferse ist nach außen gerichtet. Die Zehen werden dann gekratzt, was zu Reibung der Haut führt, was Blasen, Hühneraugen und Hornhaut verursacht. Im Jugendalter ist der Fuß noch flexibel, Deformitäten können durch orthopädische Einlegesohlen und Rehabilitation leicht korrigiert werden. In diesem Alter sollte man besser eingreifen, da die Behandlung später, wenn der Fuß steif ist, chirurgisch ist. Der Ursprung des hohlen Fußes kann eine neurologische Läsion sein, wie beispielsweise eine Muskelparalyse. Meistens bleibt die Ursache jedoch unbekannt.

Der flache Fuß

Umgekehrt ist es ein Zusammenbruch des Fußbogens, der für eine Vergrößerung der Fläche der Plantarunterstützung am Boden verantwortlich ist. Vor dem Alter von 6 Jahren hat die Mehrheit der Kinder Plattfüße. Erst später, mit der Entwicklung von Skelett, Muskeln und Sehnen, wachsen die Plantarbögen. Aber bei manchen Menschen bleibt der Fuß im Erwachsenenalter flach. Diese recht häufige Verformung ist in 95% der Fälle schmerzfrei und bedarf keiner Behandlung. Es kann jedoch nach der Pubertät schmerzhaft werden, manchmal aufgrund einer signifikanten Gewichtszunahme oder der Ausübung einer neuen Sportart. Solange der Fuß flexibel ist, kann die Verformung korrigiert werden. Die Behandlung kombiniert das Tragen von orthopädischen Einlegesohlen, die das Fußgewölbe aushöhlen, und eine Rehabilitation, um die Muskeln der Fußsohlen zu stärken.