Anonim

Ist es besser, nachts oder tagsüber zu gebären?

Idealerweise sollte sich diese Frage nicht stellen. Dies ist jedoch die Frage eines schwedischen Forscherteams, das in seinem Land Fälle von mehr als zwei Millionen Geburten dokumentiert hat. Sie konnten beobachten, dass die Neugeborenensterblichkeit nachts höher war als tagsüber, insbesondere bei Frühgeborenen und bei Todesfällen im Zusammenhang mit Asphyxie. Die am stärksten gefährdeten Stunden lagen zwischen 17 und 13 Uhr und gegen 9 Uhr.

Diese Zahlen sind sehr beunruhigend, da in den letzten Jahrzehnten sowohl in der Geburtshilfe als auch in der Neonatologie erhebliche Fortschritte erzielt wurden. Sie werfen die Frage nach dem Unterschied in der Pflege zwischen Tag und Nacht auf und man muss sich fragen, ob der Unterschied nicht zu groß ist. Besonders die Phasen des Übergangs, des Teamwechsels scheinen gefährlicher zu sein. Diese Studie sollte daher eine Reihe von Abteilungsleitern dazu veranlassen, Fragen zur Organisation ihrer Tätigkeit oder zur Unzulänglichkeit der ihnen zur Verfügung gestellten Mittel zu stellen.

Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt

Zögern Sie in der Praxis nicht, dieses Problem mit Ihrem Frauenarzt zu besprechen, wenn Sie bald zur Welt kommen. Fragen Sie, wer nachts geboren wird, ob er verreist, ob er der Meinung ist, dass in seinem Betrieb besondere Risiken bestehen und wie Sie die Chancen auf Ihre Seite stellen können. Diese Diskussion wird es Ihnen ermöglichen, sich gut mit Ihrer Hebamme zu organisieren, und das ist die Hauptsache.