Anonim

Diese Sofres-Umfrage, die im Februar 2005 durchgeführt und vom Institut für Schlaf und Wachsamkeit (ISV) gesponsert wurde, bietet interessante Informationen.

  • Mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen fühlt sich tagsüber mindestens einmal pro Woche schläfrig.
  • 30% haben eine pathologische Tendenz, tagsüber einzuschlafen.
  • Nur einer von zehn erzählte ihrem Arzt davon.
  • Jugendliche bekommen an Wochentagen nicht genug Schlaf und erholen sich am Wochenende.
  • 70% der Jugendlichen haben eine wöchentliche Schlafschuld.
  • Erholung ist nicht immer vorhanden oder ausreichend.
  • Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen dem Aufstehen und dem Schlafengehen am Wochenende (später) und der Woche: Dieses Phänomen ist ein destabilisierender Faktor im Schlaf- / Wachrhythmus.
  • 37% der Jugendlichen sind von Schlaflosigkeit betroffen, wobei Mädchen überwiegen.
  • 34% haben erhebliche Probleme mit Stress, Angstzuständen oder Depressionen, vor allem bei Mädchen.
  • Einer von zehn Teenagern nimmt Medikamente gegen Stress, Angstzustände oder Schlafstörungen ein.

Was machen Jugendliche abends und nachts?

  • 96% schauen durchschnittlich 7 h 41 pro Woche fern.
  • 58% surfen im Internet und verbringen durchschnittlich 5:38 pro Woche damit.
  • 48% spielen Videospiele, wobei diese Aktivität durchschnittlich 3 h 58 pro Woche darstellt.

Was sind die Folgen von Schlafstörungen?

  • Risiko von Tagesmüdigkeit und Aufmerksamkeitsdefizitstörung.
  • Mangelhafte Auffüllung der Energievorräte an Muskel- und Nervenzellen.
  • Störung der Wachstumshormonproduktion.
  • Funktionsstörungen wie Blutzucker, die Übergewicht und Diabetesrisiko fördern können.
  • Geringe Elimination von Toxinen und anderen Abfällen aus den Atmungs-, Herz-Kreislauf- und Drüsensystemen.
  • Abnahme der Immunabwehr.
  • Stimmungsregulationsstörung und Aktivierung von Stress.
  • Störung von Lern- und Gedächtnismechanismen.