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Demografie wuchs 2007 um 2, 8%

Die soeben vom INSEE veröffentlichten Daten zur demografischen Situation im Jahr 2006 zeigen in der Tat, dass Frankreich in diesem Jahr 830.300 Geburten verzeichnete (796.900 auf dem französischen Festland und 33.400 in den überseeischen Departements). Dies entspricht einer Steigerung von 2, 8% gegenüber dem Vorjahr. Wir müssen bis 1981 zurückgehen, um eine vergleichbare Anzahl von Geburten zu finden (831.321) .Diese demografische Dynamik hat mehrere Konsequenzen. Erstens ermöglicht es Frankreich, eine Geburtenrate von 2, 0 Kindern pro Frau im gebärfähigen Alter zu erreichen, was es mit Irland auf einem eher rückläufigen Kontinent an die Spitze Europas rückt demografisch (1, 7 Kinder pro Frau in Großbritannien und den Niederlanden, 1, 4 in Portugal, 1, 3 in Deutschland, Italien und Spanien, 1, 2 in Polen usw.). Der natürliche Anstieg der Zahl der Todesfälle (-11.200 gegenüber 2005) lag 2006 bei über 300.000. Hinzu kommt ein Wanderungssaldo von schätzungsweise 90.100 Menschen. Am 1. Januar 2007 erreichte die französische Bevölkerung damit 63, 392 Millionen Menschen. Nach Deutschland (82, 3 Millionen Einwohner) und vor dem Vereinigten Königreich (60, 9 Millionen) und Italien (59, 1 Millionen) belegt es in Europa den zweiten Platz INSEE: Das Durchschnittsalter bei der Geburt steigt weiter an (29, 8 Jahre im Jahr 2006 gegenüber 29, 1 Jahren vor zehn Jahren und 27, 7 Jahren vor zwanzig Jahren). Heutzutage haben 52, 8% der Neugeborenen eine Mutter über 30 (gegenüber 45, 8% im Jahr 1996). In Frankreich stellen öffentliche Krankenhäuser fast zwei Drittel der Lieferungen (61%) bereit. Sie begrüßen auch die große Mehrheit der riskanten Schwangerschaften, Komplikationen bei der Geburt und nach der Geburt. Öffentliche Krankenhäuser betreiben auch die Hälfte der Standorte für medizinisch assistierte Fortpflanzungs- und Schwangerschaftsdiagnostik: Um diese Aktivitäten zu gewährleisten, verfügen sie über ca. 14.000 Betten für Gynäkologie und Geburtshilfe und beschäftigen ca. 3.600 Gynäkologen, Geburtshelfer und 9.000 Hebammen. Dank der stetigen Fortschritte, die über mehrere Jahrzehnte erzielt wurden, ist die Kindersterblichkeit heute auf 4 pro 1.000 Geburten gesunken.