Anonim

Die Mitteilung, die dem Ministerrat am 23. Juli vorgelegt wurde, erinnert zunächst daran, dass die Rettung der Menschen seit mehreren Jahren ein kontinuierliches Wachstum verzeichnet, das die Aktivität der Samu und der Feuerwehrleute, genauer gesagt der militärischen Feuerwehrleute, belastet In Paris und Marseille sowie bei den Feuerwehr- und Rettungsdiensten (Sdis) im Rest des Hoheitsgebiets erfordert diese verstärkte Inanspruchnahme von Rettungsdiensten eine bessere Klärung der jeweiligen Aufgaben und eine bessere Koordinierung der Einsatzkräfte. Zu diesem Zweck haben die Ministerien für Inneres und Gesundheit im vergangenen November ein "vierteiliges Komitee zur Rettung von Menschen und zur dringenden medizinischen Hilfe" eingesetzt. Ihre Vorschläge dienten als Grundlage für die dem Ministerrat vorgelegten Maßnahmen. Diese haben insbesondere die Form eines gemeinsamen Betriebsreferenzsystems angenommen.Um die Koordinierung und medizinische Regelung von Anrufen zu verbessern, werden Computerverbindungen zwischen Callcentern 15 und Callcentern 18 verallgemeinert. Hiermit wird umgehend ein der Situation vor Ort angepasstes Team entsandt: die Feuerwehr, sobald sich auf der öffentlichen Autobahn oder an einem öffentlichen Ort ein lebensbedrohlicher Notfall oder Unfall ereignet und anschließend ein Team eingreift. falls nötig medizinisch. Die Interventionsregeln für die 4.000 Feuerwehrleute - die bisher keiner formalen Definition unterlagen - werden durch ein nationales Abkommen festgelegt. In einem Protokoll werden insbesondere die Handlungen festgelegt, die von den Feuerwehrleuten in einer Notsituation unter der Verantwortung des Feuerwehrarztes oder des Ordnungsarztes durchgeführt werden können, und es ist auch geplant, die Organisationspläne der Feuerwehrleute abzustimmen und die regionalen Pläne des Gesundheitsministeriums zur Organisation von Notfällen. Diese beiden Diagrammtypen wurden bisher völlig unabhängig voneinander ausgearbeitet. Im weiteren Sinne wird die Gegenseitigkeit zwischen den beiden Institutionen, wann immer dies möglich ist, ausgebaut, und schließlich wird im Rahmen eines Qualitätsansatzes die Bewertung von Notfalldiensten und persönlichen medizinischen Diensten verstärkt. Neue Indikatoren werden es somit ermöglichen, die durchschnittlichen Reaktionszeiten zwischen dem Zeitpunkt des Anrufs und dem Zeitpunkt des Eintreffens des Rettungsdienstes vor Ort zu definieren, die Umsetzung dieser Maßnahmen und die Anwendung des Standards im gesamten Zeitraum Das Territorium wird vom vierteiligen Ausschuss überwacht, der zu diesem Zweck in einen Begleitausschuss umgewandelt wird.