Anonim

Entwickelt im Jahr 2008 von einem vierteiligen Komitee, das öffentliche Akteure in der Nothilfe (Innen- und Gesundheitsministerien, Feuerwehrleute und Notärzte) zusammenbringt "Medizinischer Notfall" befasst sich mit der Bewältigung von Notfällen vor dem Krankenhausaufenthalt. Es untersucht die Rolle der verschiedenen beteiligten Akteure und definiert neue Betriebsregeln zwischen den öffentlichen Diensten, die in den Bereichen Rettung und Notfallversorgung für die Bevölkerung tätig sind. Nach einer achtmonatigen Konsultation ist das Referenzsystem tatsächlich auf den 25. Juni 2008 datiert. Es wurde gerade durch das Dekret vom 24. April 2009 formalisiert.

Das Dekret legt die Dimensionen und Herausforderungen dieses Referenzrahmens fest. Er macht dieses Dokument nun zur "französischen Doktrin" des öffentlichen Dienstes in Bezug auf die tägliche Organisation von Nothilfe und Notfallversorgung. Ziel ist es, "die nationale Kohärenz der Personenrettung zu gewährleisten" und damit die möglichen Koordinierungsstörungen zwischen den Feuerwehr - und Rettungsdiensten (dem Sdis, dh den Feuerwehrdiensten) und den Diensten der Bundeswehr zu beseitigen dringende medizinische Hilfe (die Samu und der Smur und die Notärzte). Vereinfacht ausgedrückt besteht die Herausforderung darin, die Verteilung der Zuständigkeiten bei der Ausübung persönlicher Rettungseinsätze zu klären, indem drei Arten von Dienstleistungen für die Opfer abgegrenzt werden: ständige Betreuung, Soforthilfe und schließlich medizinischer Notfall.

Diese Norm gilt auch für die militärischen Einheiten der Feuerwehrleute in Paris und der Feuerwehrleute in Marseille: Diese Strukturen müssen bis Ende 2009 ihre operativen Organisationen an die neuen Bestimmungen der Norm anpassen. Das Dekret sieht auch einen Begleit- und Bewertungsausschuss vor, der die Umsetzung des Systems auf nationaler Ebene unterstützt. Dieser Ausschuss hat insbesondere die Aufgabe, eine Bewertung des Systems bis 2012 sicherzustellen.

Allgemein ist das Repository in drei Hauptteile unterteilt. Nach einer kurzen Erinnerung an die geltenden gesetzlichen und behördlichen Rahmenbedingungen für Sdis und Samu interessiert sich das Dokument für den Verlauf der in Not geratenen Person (von der Behandlung des Anrufs bis zur angepassten medizinischen Reaktion). Der letzte Teil ähnelt eher einer Bewertung bestehender Strukturen und ihrer Funktionsweise und formuliert eine Reihe von Modernisierungsvorschlägen, darunter insbesondere die Interoperabilität öffentlicher Dienste, die zu zivilen Sicherheitsmissionen beitragen.