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Rhabarberblätter: Gefahr des Komas

Selbst wenn der Rhabarber in Form von Kuchen oder Kompott köstlich ist, ist es in einigen Fällen notwendig, darauf zu achten, dass seine Blätter nicht in zu großen Mengen verzehrt werden, auch wenn sein herber Geschmack beim Kochen gefällt.

Personen mit hohem Kalziumbedarf, wie schwangere oder stillende Frauen, Babys und Kleinkinder oder Personen mit einer Neigung zu Nierensteinen, müssen Rhabarber unbedingt in kleinen Mengen verzehren.

Idealerweise sollten Sie den Verzehr der Pflanze auch mit kalziumreichen Lebensmitteln in Verbindung bringen: Joghurt oder Quark zum Beispiel.

Warum? Weil Rhabarberblätter voller Giftstoffe sind, sogenannte Oxalatkristalle, die gefährlich sein können.

Den würzigen Geschmack verdanken die Stängel einer großen Menge Oxalsäure, die in hohen Dosen Kalzium angreifen, die Bildung von Nierensteinen fördern und im Extremfall Vergiftungssymptome hervorrufen kann.

Diese Oxalatkristalle können die Nierenröhren verstopfen und eine akute Nierenerkrankung (Nierenerkrankung) verursachen. Urämie- und Dialysepatienten sollten daher besonders wachsam sein.

Unabhängig davon, ob die Blätter roh oder gekocht sind, können sie schwerwiegende Probleme wie Krämpfe und Atemprobleme verursachen und bei starkem Verzehr sogar ein Koma.

Alexandra Retion erinnert uns auch daran, dass Sie die Rhabarberstiele vor dem Verzehr gründlich reinigen sollten.