Anonim

Grippe: Schwangerschaft ist eine riskante Zeit

Jedes Jahr betont die Regierung, wie wichtig es ist, Menschen ab 65 Jahren und Menschen mit einer Langzeiterkrankung (ALD) zu impfen. Für diese Risikopopulationen ist der Grippeimpfstoff zu 100% krankenversichert. Es gibt jedoch auch andere gefährdete Bevölkerungsgruppen, darunter schwangere Frauen. Genau aus diesem Grund hat die Krankenversicherung den kostenlosen Impfstoff Ende Dezember 2010 für alle schwangeren Frauen unabhängig vom Stadium der Schwangerschaft ausgeweitet.

Was sind die Risiken für schwangere Frauen und den Fötus?

Die Impfung gegen Influenza wird besonders bei schwangeren Frauen empfohlen, bei denen das Risiko besteht, Komplikationen zu entwickeln. Die Auswirkungen des Grippevirus während der Schwangerschaft und auf den Fötus sind jedoch schwer zu untersuchen.

Nach vorliegenden Studien multipliziert sich das Risiko, wegen kardiorespiratorischer Komplikationen in ein Krankenhaus eingeliefert zu werden, mit 4, 7.

Es wurde auch ein erhöhtes Risiko für fetale Infektionen mit insbesondere kardialen Manifestationen nachgewiesen. Es wurde jedoch kein Geburtsfehler oder Einfluss auf das Geburtsgewicht mit einer Influenza-Infektion in Verbindung gebracht.

Bei Neugeborenen wissen wir, dass die Infektion tödlich sein kann und das Risiko einer Krankenhauseinweisung bei Influenza-Infektionen zwischen 0 und 6 Monaten doppelt so hoch ist wie bei älteren Kindern.

Obwohl diese Tabelle für manche erschreckend erscheint, sollte beachtet werden, dass diese Komplikationen selten sind, insbesondere bei schwangeren Frauen, die kein besonderes Risiko darstellen. Aber warum Risiken eingehen, wenn es einen Impfstoff gibt?

Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass die Grippe die Hauptursache für Fehlgeburten ist.

Am Ende macht es durchaus Sinn, dass der Impfstoff für Schwangere kostenlos ist!