Anonim

Wenn Sie nicht glücklich sind, informieren Sie Ihre Ärzte! Dies ist im Wesentlichen die Schlussfolgerung einer kürzlich durchgeführten Studie zu den Missverständnissen zwischen Ärzten und Patienten in Bezug auf verschreibungspflichtige Medikamente.

Ein hoher Anteil enttäuschter Patienten

Britische Autoren haben die Dialoge zwischen 35 Patienten und ihrem Hausarzt während einer Konsultation aufgezeichnet, transkribiert und analysiert. Unter ihnen interessierten sich vor allem die 26, die ein Rezept erhielten. Laut der Analyse der Dialoge erhielt mehr als die Hälfte von ihnen (genau 14) nicht die gewünschten Informationen oder wurden durch die Konsultation nicht beruhigt. Zusätzlich erhielten 5 Medikamente, die sie nicht wollten, 3 erhielten kein Rezept, das sie wollten, 3 erhielten nichts, was sie vom Arzt wollten (wie zum Beispiel einen Brief an einen Arzt) Spezialist).

Mehrere Ursachen für Missverständnisse

Nur 8 Patienten äußerten mehr oder weniger Unzufriedenheit oder Uneinigkeit mit dem Arzt. Konkretes Ergebnis: Fast die Hälfte dieser 26 Patienten befolgte die verordnete Behandlung nicht: 4 erhielten nicht einmal die Medikamente aus der Apotheke, und 7 nahmen die Medikamente nicht wie der Arzt hatte vorgeschlagen. Während der 35 untersuchten Konsultationen stellten die Autoren 28 Fälle von Missverständnissen zwischen Patient und Arzt fest, die zu der folgenden Unzufriedenheit führten, sofern die Vorschläge des Arztes nicht dem Wunsch des Patienten entsprachen. Die Ursachen für dieses Missverständnis sind vielfältig und können insbesondere ein unzureichender Informationsaustausch zwischen Patient und Arzt, ein Konflikt mit anderen Informationsquellen oder ein schlechtes Verständnis der Erklärungen des Arztes sein.