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Parkinson: Symptome deaktivieren

Die Parkinson- Krankheit, die hauptsächlich durch Steifheit, Langsamkeit und Zittern gekennzeichnet ist, beruht auf der langsamen und fortschreitenden Zerstörung bestimmter Gehirnzellen, die Dopamin produzieren. Die Ursache für diesen Verlust von dopaminergen Neuronen ist bis heute unbekannt. Das durch die Symptome der Parkinson- Krankheit verursachte Handicap ist besonders schwerwiegend, da alle zuvor automatisch ausgeführten Handlungen zu freiwilligen Handlungen werden, die große Konzentration erfordern: Drehen eines Löffels in Ihrem Kaffee, Heranführen der Tasse an Ihren Mund usw. Wie die France Parkinson Association feststellt, stellt die Schwankung der Symptome auch ein ernstes Problem dar, das Parkinson dazu veranlassen kann, sich selbst zuzuwenden und es nicht zu wagen, aus Angst, nicht mehr laufen zu können oder die Symptome plötzlich nicht mehr zu beherrschen Reichweite ihrer Gesten. Aber während es wichtig ist, Parkinson- Patienten bei dieser Tortur zu unterstützen, sind auch die Familie und ihre Umgebung stark betroffen. Verfügbarkeit, moralische Unterstützung, Hilfe bei täglichen Gesten, Wachsamkeit und Überwachung sind alles Aufgaben, mit denen man nur schwer leben kann und die zu Entmutigung, Müdigkeit oder sogar Erschöpfung führen. So sind bei fast 200.000 Patienten in Frankreich mehr als 500.000 Menschen mehr oder weniger direkt von der Parkinson- Krankheit betroffen . Darüber hinaus wird geschätzt, dass 20% der Parkinson-Fälle, insbesondere bei älteren Menschen, nicht diagnostiziert werden. Dieses Phänomen erklärt sich aus der Tatsache, dass die Symptome immer noch als mit dem normalen Altern verbunden gelten. Aus diesem Grund ist es notwendig, diese Erkrankung und insbesondere ihre Symptome (Gehschwierigkeiten, plötzliche oder ungeordnete Gesten) bekannt zu machen. Es ist auch notwendig, die Menschen zu einem offeneren und toleranteren Blick zu ermutigen. Dies ist umso wichtiger, als die Zahl der an Parkinson erkrankten Patienten mit dem Altern der Bevölkerung zunehmen wird.

Unvollkommene Behandlungen

Sie sollten wissen, dass wir nicht wissen, wie wir die Parkinson- Krankheit heilen können . Aktuelle medikamentöse Behandlungen zielen darauf ab, die Symptome und immer noch nur die motorischen Symptome zu korrigieren. Leider verlieren sie allmählich ihre Wirksamkeit und verursachen besonders schwere Nebenwirkungen. Aus diesem Grund ist eine zusätzliche Behandlung systematisch: Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie, psuchologische Unterstützung usw. Als letztes Mittel können einige Patienten von einer Neurostimulation profitieren, aber diese Technik erfordert eine schwere Operation. Die Forschung ist sehr aktiv, insbesondere auf dem Gebiet der Zell- und Gentherapie.

Es ist auch notwendig, zu einer früheren Diagnose zu gelangen, die die Wirksamkeit der Behandlungen verstärken würde. Dafür könnten viele frühe Anzeichen Parkinson früher auf die Spur kommen: Schlafstörungen, Geruchsverlust, Schmerzen …