Anonim

Der Schlaganfall wird durch Störungen der zerebralen Durchblutung verursacht, deren schwerste Form zu einem Herzinfarkt führt (mehrere Minuten langes Erlöschen führt zu irreversiblen Hirnschäden). Einige günstige Faktoren wie Arteriosklerose (Verringerung des Durchmessers der Arterien), Bluthochdruck, Rauchen und Alkohol sind inzwischen gut bekannt.

Es folgte eine Analyse von mehr als 2.000 Personen über 20 Jahre

In einer 1977 begonnenen japanischen Studie wurden über einen Zeitraum von 20 Jahren mehr als 2.000 Probanden verfolgt. Die Analyse des Vitamin-C-Spiegels im Serum zeigt eine inverse Korrelation mit dem Schlaganfallrisiko: Menschen der Gruppe mit den niedrigsten Spiegeln haben ein erhöhtes Risiko von 70%. Da dieses Vitamin über die Nahrung zugeführt wird, überprüften die Autoren, ob sich der Verzehr von Obst und Gemüse (Hauptvitaminquelle) positiv auf das Schlaganfallrisiko auswirkte. Tatsächlich ist es bei Probanden, die täglich Gemüse konsumieren, um 58% niedriger als bei Probanden, die es nur jeden zweiten Tag konsumieren. Die schützende Wirkung von Vitamin C ist wahrscheinlich auf seine Rolle zurückzuführen Antioxidans. Fast alle Energiereaktionen in unserem Körper verbrauchen Sauerstoff. Der Organismus muss daher dank Antioxidantien die mit Sauerstoff verbundenen Abbauprodukte ("freie Radikale"), die in zu großen Mengen gefährlich werden können, dauerhaft beseitigen.

In der Praxis ist es ratsam, Obst und Gemüse täglich zu verzehren, auch wenn nicht ausgeschlossen ist, dass die Wirkung von Vitamin C mit anderen Schutzelementen in Lebensmitteln zusammenhängt. Besonders betroffen sind gefährdete Personen (z. B. Raucher, Bluthochdruck). Die Prävention könnte den regelmäßigen und ausreichenden Verzehr von Vitamin C umfassen.