Anonim

Vor zwei Jahren leiteten die Afssaps eine Untersuchung ein, die darauf abzielte, die von den Rettungsdiensten, den Samu und den forensischen Diensten festgestellten Fälle der Einreichung von Chemikalien zu identifizieren. Innerhalb von 20 Monaten, genauer gesagt zwischen Juli In den Jahren 2003 und März 2005 wurden 119 Fälle der Einreichung von Chemikalien registriert. Eine Substanz, die dem Opfer a priori unbekannt war und ohne sein Wissen eingenommen wurde, wurde systematisch aus biologischen Proben, Blutproben und Harnproben nachgewiesen, manchmal sogar nach Analyse der Haare. Diese Überprüfungen haben den chronischen Substanzkonsum beseitigt. Von diesen 119 Fällen waren 71 Frauen im Alter von 14 bis 81 Jahren, die am häufigsten vergewaltigt wurden, und 48 Männer im Alter von 19 bis 62 Jahren mehr oft Opfer von Diebstahl. Frauen und Minderjährige sind in erster Linie betroffen, und die Übergriffe finden häufiger auf sexueller Ebene statt. Die Vorfälle ereignen sich häufiger beim Opfer, beim Angreifer oder auf einer Party (Bar, Nachtclub).

Die Umfrage zeigt auch, dass die am häufigsten verwendeten Substanzen Tranquilizer, Anxiolytika und Hypnotika aus der Benzodiazepinfamilie sind: Clonazepam (Rivotril®), Bromazepam (Lexomil®), Oxazepam (Seresta®) alkoholische oder alkoholfreie Getränke. Afssaps merkt auch an, dass „der freiwillige Konsum von Alkohol und Cannabis, der bei jungen Menschen häufiger vorkommt, ein wichtiger Faktor für die Anfälligkeit ist und die beruhigenden und enthemmenden Wirkungen der vom Angreifer verabreichten Substanzen verstärkt.

Die am häufigsten beschriebenen Symptome sind Gedächtnisverlust, Wachsamkeitsstörungen (Einschlafen, Schläfrigkeit, Benommenheit), traumatische Verletzungen und Sehstörungen.

Abschließend teilt der Afssaps mit, dass ein Fall der Einreichung von Chemikalien vor Personen vermutet werden muss, die Verhaltensstörungen wie Verwirrung, Orientierungslosigkeit, Amnesie oder Wachsamkeitsstörungen aufweisen. Es gibt jedoch auch andere Anzeichen wie den Verlust eines Scheckbuchs oder einer Bankkarte, Kleidungsstörungen oder Anzeichen von Gewalt. Diese Patienten müssen in ein medizinisches oder forensisches Notfallzentrum überwiesen werden, um von einer speziellen Versorgung, einschließlich biologischer Proben, profitieren zu können. Sie sollten auch ermutigt werden, Beschwerden einzureichen.