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Ein verschlechterter Allgemeinzustand, eines der ersten Anzeichen einer Leberzirrhose

Wenn die Leber die verschiedenen Läsionen nicht mehr ausgleichen kann, spricht man von einer "Dekompensation". Erst in diesem Stadium wird sich die Leberzirrhose konkreter manifestieren. In den meisten Fällen führt dies zu allgemeiner Müdigkeit, mit der häufig Schlafstörungen verbunden sind. Es kommt sogar vor, dass der Patient mäßiges Fieber hat, was auf eine Reaktion des Immunsystems auf den fortschreitenden Entzündungsprozess hinweist.

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Erhöhte Leber, ein Zeichen für fortgeschrittene Leberzirrhose

Im medizinischen Sprachgebrauch sprechen wir von Hepatomegalie, um eine volumetrische Zunahme der Leber zu beschreiben. Dies ist auch beim Abtasten nachweisbar und kann von einer Splenomegalie, dh einer volumetrischen Zunahme der Milz, begleitet sein. Anatomisch beeinträchtigt, kann die Leber ihre reinigende Funktion im Körper nicht mehr übernehmen. Stoffwechselabfälle sammeln sich an und fördern letztendlich den Ausfluss von Flüssigkeiten in die Bauchhöhle (Aszites), dann in die unteren Gliedmaßen und in die Lunge.

Hämatologische Erkrankungen treten häufig bei Leberzirrhose auf

Eine alkoholische oder nichtalkoholische Zirrhose übt einen erhöhten Druck auf die Blutstruktur aus, wodurch die verschiedenen Verdauungsorgane gespült werden, die als "Pfortader" bezeichnet werden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass diese chronische Hypertonie die Bildung von Ösophagusvarizen begünstigt, die reißen und mehr oder weniger massive Verdauungsblutungen hervorrufen können.