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Morbus Crohn: keine endgültige Heilung

Dies führt zu einer chronischen Entzündung des letzten Teils des Dünndarms und des Dickdarms, wodurch die Darmwand und die Abszesse geschädigt werden. Die Ursachen sind nach wie vor wenig bekannt. Dieser Zustand äußert sich hauptsächlich in Bauchschmerzen, Durchfall und Fieber, wodurch der Patient Gewicht verliert. Es entwickelt sich durch Rückfälle, gefolgt von spontanen Remissionen, und tritt am häufigsten zwischen 20 und 30 Jahren auf, seltener nach den fünfziger Jahren. Die derzeitigen Behandlungen ermöglichen es, die Krisen zu verkürzen und die Rezidive zu verschieben, ohne jedoch eine endgültige Heilung zu erzielen. Dank der laufenden Forschung könnten bald neue, wirksamere Medikamente entstehen. Die Prognose verbessert sich mit neuen Erkenntnissen, wird aber durch das Rauchen verschlechtert.

Rauchen, dieser Feind

Es ist bekannt, dass Tabak das Risiko von Morbus Crohn verdoppelt. Die Ergebnisse einer Studie bestätigen, dass es auch seine Entwicklung verschlechtert, insbesondere bei Frauen. Es wurden mehr als 470 Patienten mit dieser Erkrankung, ob Raucher oder nicht, sowie 59 Patienten, die ein Jahr lang entwöhnt wurden, rekrutiert. Am Ende der 29-monatigen Nachbeobachtungszeit zeigt die Analyse, dass die Raucherentwöhnung ein geringeres Risiko für einen Ausbruch bietet, als dies bei Nichtrauchern der Fall ist. Der Bedarf an medikamentöser Behandlung (Kortikosteroide und immunsuppressive Therapien) bleibt bestehen, ist jedoch im Vergleich zu Rauchern weitaus geringer. Die Schlussfolgerungen dieser Analyse bestätigen eindeutig die tägliche Ermutigung, diese Patienten zu entwöhnen.