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Funktionsstörung des Immunsystems

Die Funktion des Immunsystems besteht darin, auf fremde Substanzen, sogenannte Antigene (Bakterien, Viren, Mikroorganismen, Tumorzellen, Lebensmittel usw.), zu reagieren. Es kommt jedoch manchmal vor, dass dieses System gestört ist und gezielt die Körperzellen angreift, was zu Entzündungen und zur Zerstörung des Gewebes führt.

Diese Funktionsstörung wird als Autoimmunreaktion bezeichnet.

Welche Faktoren können eine Autoimmunerkrankung auslösen?

Verschiedene im Körper vorhandene Substanzen können diese Art von Reaktion auslösen:

  • eine Substanz, die normalerweise in einem Organ eingeschlossen ist, das beispielsweise nach einem Trauma in den Blutkreislauf freigesetzt wird,
  • eine durch ein Virus oder eine Droge veränderte Substanz, Strahlung,
  • eine Fremdsubstanz, deren Ähnlichkeit einer Zelle des Organismus sehr nahe kommt,
  • Funktionsstörung von B-Lymphozyten (verantwortlich für die Produktion von Antikörpern).

Es gibt auch eine genetische Veranlagung für Autoimmunerkrankungen, dh das Vorhandensein eines Faktors (Virus, Läsionen usw.) kann die Autoimmunreaktion in bestimmten Geweben auslösen.

Schließlich spielen Hormone auch eine Rolle, wie die größte Anzahl von Frauen zeigt, die von dieser Art von Krankheit betroffen sind.