Anonim

Eine Technik wie jede andere

Hypnosetechniken sind seit über einem Jahrhundert bekannt. Wir erinnern uns, dass Charcot es zur Behandlung von Hysterie verwendet hat. In der Medizin entwickelte sich im 20. Jahrhundert, wo das Bild vor dem Hintergrund des Scharlatanismus und einer Musikshow eher negativ war, nicht viel. Seit der Arbeit eines amerikanischen Psychiaters, Doktor Erickson, haben sich im wesentlichen verbale Techniken der Hypnose oder vielmehr "Selbsthypnose" entwickelt, die es dem Patienten ermöglichen, sich freiwillig von seiner Umgebung zu lösen, indem er sich in der Vorstellung eine virtuelle Welt schafft. das hin und her zwischen dieser imaginären welt und dem wirklichen sein dauerhaft möglich. Der Anästhesist oder Hypnotherapeut ist da, um den Patienten zu führen, seine Hand in gewisser Weise zu halten. Wir können deutlich sehen, was die Anwendungen sein können, wenn es möglich ist, schmerzhafte Impulse zu unterbrechen: Anästhesie, akute Schmerzen, chronische Schmerzen.

Wie funktioniert es

In Bezug auf die Grundlagenforschung beginnen wir, die Mechanismen zu verstehen, die Schmerzen während der Hypnose blockieren. Wir wissen bereits, dass Endorphine nicht in erster Linie die Ursache sind, sondern vielmehr andere neurologische Wege, die es ermöglichen, den Fluss schmerzhafter Impulse zu blockieren, bevor sie das Gehirn erreichen. Wir wissen auch, dass der Spiegel der Schmerzhormone (Kinine) verringert wird, ohne den Mechanismus vollständig zu verstehen. In Lüttich werden Untersuchungen zur Aktivität des Gehirns während der Hypnose mit Positronenemissionskameras durchgeführt, um festzustellen, welche Bereiche des Gehirns betroffen sind Dies geschieht dank einer im Wesentlichen verbalen Beziehung zwischen dem Patienten und dem Anästhesisten, der während der gesamten Dauer des Eingriffs anwesend ist. Der Anästhesist verwendet verschiedene verbale Techniken, mit denen der Patient ein angenehmes virtuelles Universum erschaffen kann. Es gibt keine enge Grenze zur realen Welt, so dass bestimmte reale Reize wie Hörgeräte wie Geräusche im Operationssaal vom Patienten problemlos integriert werden können bewusst unter Hypnose zu sein. Die Intervention wird jedoch ohne Angst und mit einer Zeitverzerrung durchgeführt, was bedeutet, dass die Intervention nur wenige Minuten gedauert zu haben scheint, während sie möglicherweise mehrere Stunden gedauert hat. Falls erforderlich, wird vom Chirurgen eine zusätzliche Lokalanästhesie durchgeführt. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn wenn man eine Vollnarkose vermeiden kann, vermeidet man auch die Risiken und darüber hinaus werden die Schmerzerscheinungen auch nach dem Eingriff gemindert.