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Hypertonie in der späten Schwangerschaft: ein Risiko für Präeklampsie

Hypertonie kann bereits vor Ihrer Schwangerschaft vorliegen oder in jedem Schwangerschaftstrimester auftreten: Dies wird als schwangerschaftsinduzierte Hypertonie bezeichnet. Oft tritt es erst im 3. Trimester auf. Hier ist das Risiko einer Präeklampsie am größten. Der Arzt fordert normalerweise eine Messung der Proteinurie (Proteinspiegel im Urin) an, um die Existenz zu bestätigen. In einigen Fällen kann eine Präeklampsie zu einer Wachstumsverzögerung des Fötus oder einer Plazentaschwäche führen. Letzterer kann selbst eine vorzeitige Zustellung veranlassen, dies ist jedoch bei weitem nicht immer der Fall. Die am meisten befürchtete Komplikation der Präeklampsie bleibt jedoch die Eklampsiekrise.

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Bluthochdruck in der Spätschwangerschaft: Der Wert der Prävention einer Eklampsie-Krise

Vor allem, um den Ausbruch der Eklampsie-Krise zu verhindern, werden Ihr Blutdruck und Ihre Proteinurie während Ihrer Schwangerschaft gemessen. So kann das Ärzteteam bereits bei geringsten Verdachtsmomenten wirksame Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit und der Ihres Babys ergreifen (z. B. völlige Ruhe, Bluthochdruckbehandlung, frühzeitige Geburtseinleitung). Dank dieser Vorsichtsmaßnahmen sind die tödlichen Komplikationen der Eklampsie sowohl für die Mutter als auch für das Kind in Frankreich viel seltener geworden.