Anonim

Strahlenexposition: Hauptrisikofaktor für Schilddrüsenkrebs

Der erste bekannte Risikofaktor ist die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung, insbesondere im Kindesalter.

Dies ist der Fall bei einem Atomunfall (Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl).

Beachten Sie, dass es Präventionsprogramme für Menschen gibt, die in der Nähe eines Kernkraftwerks leben. Im Falle eines Unfalls wird empfohlen, Kaliumiodid einzunehmen, ein Medikament, das verhindert, dass sich radioaktives Jod an die Schilddrüse anlagert.

Strahlentherapie zur Behandlung eines anderen Krebses

Ein weiterer Faktor für die Strahlenexposition ist die Strahlentherapie von Kopf, Nacken oder oberer Brust (dieses Risiko ist jedoch gering und die Bestrahlung der Schilddrüse wird durch die derzeitige Strahlentherapie eingeschränkt).

Dieses Risiko einer Exposition gegenüber ionisierender Strahlung betrifft hauptsächlich kleine Kinder, aber Schilddrüsenkrebs tritt Jahre später nach der Exposition auf. Sie kann frühestens innerhalb von 2 Jahren und spätestens innerhalb von 20 Jahren auftreten. Das Risiko nimmt dann ab, bleibt aber lebenslang signifikant.

Berufliche Exposition auch bei Schilddrüsenkrebs

Bestimmte Berufe scheinen das Risiko für Schilddrüsenkrebs zu erhöhen:

Lehrer, Zimmerleute, Holzfäller, Polizisten, Strafvollzugsbeamte, Vertreter der Papierindustrie, landwirtschaftliche Maschinen, Büroartikel usw.

Diese Risiken können mit wiederholter Exposition gegenüber ionisierender Strahlung verbunden sein.

Wieder andere Berufe könnten ebenfalls das Risiko für Schilddrüsenkrebs erhöhen, z. B. solche, die endokrine Disruptoren und Umweltschadstoffe aussetzen: Holz- und Bodenarbeiter, die Lösungsmitteln bzw. Pestiziden ausgesetzt sind.