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Autoimmunkrankheit, Systemkrankheit

Rheumatoide Arthritis (RA) gehört zu einer großen Familie von Krankheiten, die als " Autoimmunerkrankungen " bezeichnet werden. Diese Pathologien sind auf eine Deregulierung der Immunität zurückzuführen, die nicht mehr nur pathogene Elemente, die dem Organismus fremd sind (wie zum Beispiel Viren), sondern auch körpereigenes Gewebe angreift.

Wir kennen die Mechanismen noch nicht, aber wir wissen bereits, dass Vererbung eine große Rolle spielt und dass es auch äußere (Lebensmittel- oder Umwelt-) und psychologische Ursachen geben kann.

Bei diesen Krankheiten können wir auch unter anderem Morbus Crohn (Dickdarm), Morbus Basedow (Schilddrüse), bestimmte Formen von Diabetes, Morbus Horton, Lupus, aber es gibt viele andere klassifizieren.

Es ist also der gesamte Organismus oder alle Gewebe desselben "Systems" betroffen. So können wir zum Beispiel Vaskulitis (Entzündung der Arterien durch den Autoimmunangriff) und Arthritis (durch den Angriff des Gelenkgewebes), einschließlich rheumatoider Arthritis, sehen.

Auf biologischer Ebene unterstützen diese immunologischen Phänomene die Diagnose durch die Suche nach Antikörpern (bei RA ist es der Rheumafaktor).

Besonders die Gelenke

RA verursacht eine Entzündung der Gelenke durch Autoimmunschäden. Diese werden rot, geschwollen, heiß, steif und schmerzhaft. Die Symptome klingen in der Regel abends ab und treten am Ende der Nacht wieder auf, was erklärt, warum eine "morgendliche Entrostung" erforderlich ist, um die Gelenke wieder in Gang zu setzen.

Die Handgelenke sind in der Regel zuerst mit den Knien betroffen, die anderen Gelenke können jedoch vom Krankheitsverlauf betroffen sein (Schultern, Knöchel, Ellbogen).

Darüber hinaus finden wir wie bei anderen Autoimmunerkrankungen Schäden an anderen Geweben und Organen wie den Nieren, dem Herzen, der Haut (subkutane Knötchen). Es gibt auch einen Rückgang des Allgemeinzustands bei Ausbrüchen.