Anonim

Blasenkrebs ist empfindlich gegenüber Umwelt- und Ernährungsfaktoren und betrifft Männer und Frauen ab 30 Jahren. In Frankreich gibt es jedes Jahr 10.000 neue Fälle. Männer sind dreimal so häufig betroffen, aber seit 1985 ist die Sterblichkeit bei Frauen stark angestiegen. Dieses Phänomen wird auf die Zunahme des Rauchens bei Frauen zurückgeführt.

Eine Packung pro Tag verdoppelt das Risiko

Rauchvergiftungen sind für 50% des Blasenkarzinoms bei Männern und 31% bei Frauen verantwortlich. Eine Packung pro Tag verdoppelt das Risiko, an einem solchen Krebs zu erkranken. Zwei Pakete multiplizieren es mit drei. Zwischen 7 und 10 Jahren Abstinenz sind erforderlich, um ein Risiko zu finden, das dem eines Nichtrauchers nahe kommt. Die berufliche Exposition gegenüber Amino- und Nitroderivaten von Kohlenwasserstoffen stellt ebenfalls einen wichtigen Risikofaktor dar (zwischen 20 und 25% der Blasenkrebsfälle). Eine Exposition von zwei Jahren reicht aus, um 40 bis 50 Jahre später Krebs auszulösen. Die Bestrahlung des Beckens bei Gebärmutterhalskrebs und Prostatakrebs kann auch das Risiko für Blasenkrebs erhöhen.

Hämaturie: das Alarmsignal

Bei jeder Hämaturie, die nicht spezifisch für Blasenkrebs ist, sollte ein Tumor vermutet werden. Und wie bei jeder Krebsläsion hängt die Heilung davon ab, wie früh das Screening beginnt.