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Osteoporose ist eine sehr häufige Erkrankung, die insbesondere Frauen betrifft. Es ist gekennzeichnet durch Entkalkung (Kalziumverlust) und Abnahme der Knochendichte. Etwa jede dritte Frau nach der Menopause leidet an Knochenbrüchen, die mit dieser Krankheit zusammenhängen. Dies ist eine wichtige Ursache für Behinderungen und sogar für den Tod. Wenn die Abnahme der Knochendichte oder BMD bereits vor dem Auftreten der ersten Symptome festgestellt wurde, konnten vorbeugende Behandlungen durchgeführt und Unfälle vermieden werden.

Screening

Das am besten geeignete Osteoporose-Screening ist eine BMD-Messung im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Hüfte. Leider ist die benötigte Ausrüstung sehr teuer und daher nicht überall verfügbar. Darüber hinaus kann das Screening nur im Krankenhaus durchgeführt werden und ist daher für ein Screening in großem Maßstab nicht förderlich. Es ist meistens Frauen vorbehalten, bei denen die Krankheitssymptome (Frakturen oder Verdichtung der Wirbel) bereits aufgetreten sind. Heutzutage wurden in den USA billigere tragbare Geräte entwickelt, mit denen diese BMD-Messungen durchgeführt werden können Extremitätenknochen (Knie, Finger oder Unterarme). Sie sind einfacher anzuwenden und ermöglichen daher ein systematisches Screening bei gefährdeten Frauen, noch bevor die ersten Symptome auftreten. Es blieb abzuwarten, ob diese Geräte beim Screening auf Osteoporose wirklich wirksam waren.

Umfrageergebnisse

In den USA wurde eine große Umfrage unter 200.000 postmenopausalen Frauen über 50 Jahren ohne Osteoporoseanamnese durchgeführt. Mit diesen neuen Geräten konnte die Untersuchung direkt in der Allgemeinmedizin durchgeführt werden. Es wurde somit festgestellt, dass ungefähr die Hälfte der getesteten Frauen eine Abnahme der BMD und 7% aufwies, eine nachgewiesene Osteoporose, die bis jetzt nicht nachgewiesen worden war ein Beweis dafür, dass diese neuen Geräte für das großflächige Screening auf Osteoporose gut geeignet sind.