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Was ist Gebärmutterschleimhautkrebs?

Dieser Krebs entsteht im Endometrium, wobei die Gebärmutterschleimhaut die Innenseite der Gebärmutterwand auskleidet. Meistens tritt es nach den Wechseljahren auf, insbesondere ab dem 60. Lebensjahr. Es gibt jedoch seltene frühere Fälle, die bereits vor dem 40. Lebensjahr auftreten können. Die genauen Ursachen sind noch nicht bekannt, es wurden jedoch mehrere Risikofaktoren identifiziert. Neben dem Alter gibt es auch überschüssige Östrogenhormone, Bluthochdruck, Diabetes und Fettleibigkeit. Es gibt auch genetische Veranlagungen für diesen Gebärmutterkrebs.

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Wie erkennt man Gebärmutterschleimhautkrebs?

Die Hauptsymptome von Gebärmutterschleimhautkrebs sind:

  • abnorme vaginale Blutungen nach den Wechseljahren oder zwischen den Perioden
  • Schmerzen im Unterleib;
  • stinkende Entladung;
  • unerklärlicher Gewichtsverlust.

Angesichts dieser Symptome kann der Arzt einen Becken-Ultraschall anfordern. Wenn letzteres eine Anomalie aufzeigt, wird normalerweise eine Biopsie durchgeführt: Ein kleines Fragment des Endometriums wird zur Analyse entnommen.

Endometriumkarzinom: Welche Prognose?

Endometriumkarzinom wird immer besser. Die Behandlung erfolgt hauptsächlich chirurgisch, aber je nach Fall werden auch Chemotherapie und Strahlentherapie angewendet. Wenn es in der ersten Phase seiner Entwicklung behandelt wird, ist die Prognose für Gebärmutterschleimhautkrebs sehr günstig: Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei 95%.