Anonim

Das PNNS (National Nutritional Health Program) sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen, mindestens zweimal pro Woche Fisch zu essen. In der Tat sind Meeresfrüchte (Fisch, Schalentiere und Krebstiere) von großem ernährungsphysiologischen Interesse. Gleichzeitig decken sie einen großen Teil unseres Bedarfs an essentiellen Omega-3- Fettsäuren, Vitaminen, insbesondere den Vitaminen B12 und D, Jod und Selen. Meeresfrüchte liefern auch große Mengen an Mangan, Kupfer und Zink.

Dr. Jean-Marie Bourre, Autor einer großen Studie zu diesem Thema, kommt sogar zu folgendem Schluss: "Wenn diese Produkte nicht in ausreichender Menge konsumiert werden, kann dies zu gesundheitsschädlichen Ernährungsstörungen führen." Daher werden Meeresfrüchte in jedem Alter empfohlen.

Omega-3

Der Verzehr von Fisch, einem Lebensmittel, das sehr reich an Omega-3-Fettsäuren ist, begrenzt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiovaskulärer Mortalität. Also müssen wir alle mindestens zweimal pro Woche Fisch essen, ob wir ein Herz haben oder nicht. Die Omega-3-reichsten Arten sind Hering, Makrele, Sardine, Lachs, Roter Thun, Seehecht und Forelle. Aber auch alle Meeresfrüchte (Schalentiere, Krebstiere, Kopffüßer) sind reichhaltig. So kann ein halbes Dutzend Austern oder 400 g Muscheln unseren täglichen Bedarf decken.

Gegen Krebs und andere Krankheiten

Viele Studien legen nahe, dass der regelmäßige Verzehr von Fisch das Risiko von Tumorschäden senkt. Die am häufigsten dokumentierten Daten beziehen sich auf Prostatakrebs und Darmkrebs. Meeresfrüchte sollen sich aber auch positiv auf rheumatoide Arthritis, Psoriasis, altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und Alzheimer auswirken. All diese Effekte hängen mit Omega-3 zusammen, genauer gesagt mit dem Gleichgewicht zwischen Omega-6 und Omega-3.