Anonim

Diabetes ist nicht unvermeidlich.

Vererbung spielt im Vergleich zu Verhalten und Lebensstil eine schwache Rolle. Im Zusammenhang mit dieser wachsenden Krankheit müssen Patienten zu Akteuren ihrer Gesundheit werden, da individuelle Verantwortung mit einbezogen wird. Sie müssen daher klare, genaue, wiederholte und verständliche Informationen erhalten.

Ärzte haben bei der Behandlung von Diabetes deutliche Fortschritte erzielt, aber leider ändert sich der Lebensstil der Patienten nicht (Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel). Die Aufklärung der Öffentlichkeit ist daher ein unumgängliches Ziel, um das Verhalten nachhaltig zu verändern. Hierzu muss frühes Lernen implementiert werden.

Unter den prädiktiven Faktoren ist Übergewicht oder Fettleibigkeit bei weitem am wichtigsten, dann kommt der Mangel an körperlicher Aktivität, eine unausgewogene Ernährung, Rauchen, aber auch ein geringer Verbrauch von Ballaststoffen in Verbindung mit einer hohen Aufnahme von reichhaltigen Nahrungsmitteln. in Zucker und zu viel Fettaufnahme.

Nach neuesten Studien:

  • Ein Body Mass Index (BMI) von mehr als 35 multipliziert das Diabetes-Risiko mit 39 und ein BMI zwischen 30 und 35 multipliziert es mit 20!
  • Bei Frauen senkt körperliche Betätigung von 7 Stunden oder mehr pro Woche das Diabetesrisiko um 29% im Vergleich zu Kontrollpersonen, die weniger als 30 Minuten wöchentliche Aktivitäten ausüben. Auch wenn der BMI hoch ist, ist körperliche Bewegung von Vorteil.
  • Rauchen erhöht das Diabetesrisiko um 30 bis 40%;
  • Hoher Blutdruck und übermäßiges Cholesterin erhöhen auch das Risiko für Diabetes.