Anonim

Organtransplantationen werden derzeit zu selten durchgeführt. Einerseits sind dies heikle Operationen, die fortschrittliche chirurgische Techniken erfordern, andererseits gibt es nur wenige Spender, und die Lebensdauer der Organe nach der Entnahme ist sehr kurz. Zwischen der Spende des Spenders und der Transplantation des Empfängers sollten nicht mehr als zwei Stunden liegen. Ein echter Wettlauf gegen die Uhr, aber diese Schwierigkeiten sollten durch die Entwicklung neuer Technologien verringert werden.

Transplantationsversuche mit gefrorenen Organen waren bei Ratten erfolgreich. Wang et al. haben in der Tat die Eierstöcke, die Eileiter und den oberen Teil der Gebärmutter in einem Stück bei Ratten gepfropft. Die innovative Tatsache dieser Arbeit ist nicht so sehr, dass die Transplantationen erfolgreich waren, sondern dass die Organe zuvor in flüssigem Stickstoff eingefroren waren. Normalerweise verursacht der Einfrier- / Auftauprozess irreparable Schäden am Transplantat, deren erfolgreiche Verwendung unwahrscheinlich ist.

Diese Ergebnisse eröffnen daher wichtige Forschungsperspektiven für Organtransplantationen beim Menschen.