Anonim

Der Gesundheitsminister Bernard Koucher hat gerade die Verwendung von Cannabis im Rahmen einer streng therapeutischen Anwendung genehmigt. Dies soll die Schmerzen von Patienten mit unheilbaren Krankheiten wie Multipler Sklerose, AIDS oder bestimmten Krebsarten lindern. Herkömmliche Schmerzmittel sind in diesen Fällen nicht immer wirksam, und Cannabis hat sich als mögliche Alternative erwiesen.

Eine sehr präzise Betriebsumgebung

Um jeden Missbrauch zu vermeiden, muss ein sehr strenges Protokoll eingehalten werden: Der verschreibende Arzt muss eine vorübergehende und nominative Genehmigung von AFSSaPS (Französische Agentur für die gesundheitliche Sicherheit von Gesundheitsprodukten) anfordern, um Marinol-Tabletten zu erhalten ®. Der Wirkstoff in diesem Medikament, Tetrahydrocannabinol oder THC, ist derselbe wie der in Cannabis.

Jeder fängt an

Amerika und ein Teil Europas haben sich bereits für eine therapeutische Verwendung von Cannabis entschieden:

  • In den USA wurde Marinol® 1987 zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit der Krebschemotherapie auf den Markt gebracht. 1992 wurde es zur Appetitanregung und Gewichtszunahme bei AIDS-Patienten zugelassen.
  • In Kanada sind dies "therapeutische Kaffees", die am Ende ihres Lebens Cannabis in Form von Kräutertee oder Zigaretten an Patienten abgeben.
  • Die Briten untersuchen die Möglichkeit eines Sprays auf Cannabisbasis.
  • In der Schweiz läuft eine Studie, in der die Verwendung von Cannabis bei Patienten mit Multipler Sklerose getestet wird. Die Wirksamkeit von Cannabisextrakten zur Muskelentspannung und gegen die Schmerzen dieser Patienten wurde bereits nachgewiesen.

Amerika und ein Teil Europas haben sich bereits für eine therapeutische Verwendung von Cannabis entschieden: