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Öffentliche Gesundheit: Entwicklung einer therapeutischen Patientenaufklärung

Denis Jacquat, Arzt und Stellvertreter der Mosel, wurde vom Ministerpräsidenten mit der Aufgabe betraut, die therapeutische Ausbildung des Patienten zu reflektieren und vorzuschlagen. Dies hat sich in den letzten zwanzig Jahren entwickelt und besteht darin, den Patienten zu einem Akteur in seiner Obhut zu machen, indem er ermutigt wird, sein Verhalten zu ändern und direkt an der Durchführung der Therapie mitzuwirken Unterstützung durch seinen behandelnden Arzt und andere Angehörige der Gesundheitsberufe: Krankenschwestern, Ernährungsberater, Physiotherapeuten usw. Das Gesetz vom 21. Juli 2009 über Krankenhäuser, Patienten, Gesundheit und Gebiete (HPST) machte die therapeutische Ausbildung zu einem integralen Bestandteil des Kodex von die öffentliche Gesundheit und erkennt damit die Bedeutung dieses Ansatzes an.

Unter dem Titel "Therapeutische Patientenaufklärung: Vorschläge für eine rasche und dauerhafte Umsetzung" geht der Bericht, den Denis Jacquat der Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot-Narquin vorlegte, in die gleiche Richtung. Er unterstreicht jedoch die Notwendigkeit, einen neuen Schritt zu unternehmen, um der therapeutischen Ausbildung heute den vollen Platz einzuräumen. Dies bleibt in der Tat zu sehr auf Krankenhäuser konzentriert (die den Ursprung dieses Ansatzes hatten). Ebenso ist die Finanzierung der therapeutischen Ausbildung, sofern sie für das derzeitige Niveau der therapeutischen Ausbildung ausreicht, nicht für die Zukunft garantiert und auf jeden Fall unzureichend, um den künftigen Bedarf zu decken. Schließlich stellt der Bericht fest, dass die Erstausbildung von Angehörigen der Gesundheitsberufe in der therapeutischen Ausbildung "so gut wie nicht vorhanden" ist. Nur Krankenschwestern und - in geringerem Maße - Physiotherapeuten profitieren während ihres Studiums von einer Ausbildung in therapeutischer Ausbildung.

Der Bericht empfiehlt zwar, auf dem bereits Bestehenden aufzubauen, schlägt jedoch mehrere Maßnahmen vor. Er empfiehlt insbesondere die Entwicklung von Forschungen zur therapeutischen Ausbildung und erachtet es als "wesentlich", die Ausbildung von Angehörigen der Gesundheitsberufe in diesem Bereich zu verstärken. Dies muss in den Lehrplan für alle medizinischen und paramedizinischen Mitarbeiter aufgenommen werden. Dies ist wichtig, damit sich alle Angehörigen der Gesundheitsberufe schrittweise in die Netzwerke einschreiben, die die therapeutische Patientenaufklärung durchführen.

Der Bericht empfiehlt auch die Entwicklung und Umsetzung einer "nationalen Strategie zur Aufstockung". Dies sollte sich insbesondere auf die am stärksten gefährdeten Patienten konzentrieren. Ebenso empfiehlt der Bericht, die therapeutischen Aufklärungsprogramme des Patienten hauptsächlich im ambulanten Bereich (Stadtmedizin) anzubieten, aber auch die Rolle des behandelnden Arztes und in ländlichen Gebieten die des Pflegeheims und des Krankenhauses zu stärken multidisziplinäre Gesundheitszentren. Die Gesundheitseinrichtungen werden ihrerseits aufgefordert, die therapeutische Ausbildung systematisch in ihr strategisches Projekt einzubeziehen und Querschnittsteams zu bilden, die diese Dimension berücksichtigen. Schließlich schließt der Bericht nicht aus, dass Pharmaunternehmen - obwohl ein strenger Rahmen vorgesehen ist - in die Umsetzung therapeutischer Aufklärungsprogramme einbezogen werden.